Breiter öffentlicher Konflikt um die Handelskammer Hamburg

 

Projekt

Neben dem Aufbau der Initiative selber und dem klassischen Campaigning auf der Wahlkampfplattform "Starke Wirtschaft Hamburg" ging es dabei stark um die Organisation von Dialog mit unterschiedlichsten Interessengruppen: Verbände, Politik, alten und aktiven Plenariern und natürlich mit den Medien. Über diesen Weg sollte auch eine Zersplitterung der Unternehmerschaft verhindert werden.

Mit diesen Tools haben wir gearbeitet: Community-Building, PR und Medienarbeit, intensive Nutzung mehrerer Social Media-Kanäle, Webseite, Anzeigen, Beilagen und Radio-Werbung, Gesprächsrunden und Veranstaltungen, Werbemittel. Dabei ging es auch um die Koordinierung von Agenturen und Dienstleistern, die ihrerseits Teile der Aufgaben übernommen haben.

 

Hintergrund

Eine der renommiertesten deutschen Handelskammern ist seit einer Kammerwahl 2017 von sogenannten "Kammerrebellen" beherrscht worden. Diese hatten mit einer Mischung aus populistischen Wahlversprechen und berechtigten Anliegen eine Wechselstimmung erzeugt und die Wahl deutlich für sich entscheiden können.

 

Nachdem sich einige der Wahlversprechen als unhaltbar erwiesen, zerstritt sich diese Gruppierung jedoch öffentlich. Man hinterließ ein Millionendefizit, vernachlässigte Kernaufgaben und Mitarbeiter und beschädigte so die Reputation der Kammer nachhaltig.

Kunde war "Starke Wirtschaft Hamburg", eine Initiative aus mehr als 120 Unternehmen, die die nächste Handelskammerwahl gewinnen und die Institution wieder in ruhigere Fahrwasser überführen wollte. Das über fast zwei Jahre angelegte Mandat beinhaltete den Aufbau einer Argumentations- und Wahlkampfplattform ebenso wie intensive Dialoge mit verschiedensten Interessengruppen.

 

Ergebnis

Die Innitiative "Starke Wirtschaft Hamburg" gewann die Wahl mit über 70% der Stimmen.

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